Ein Licht !
Lesen Sie Comics? Dann wissen Sie ja, was es bedeutet, wenn in der Sprechblase eine leuchtende Glühbirne auftaucht. Das erleben wir ja oft – wir haben eine gute Idee, es geht uns ein Licht auf! Da spüren wir förmlich die Glühbirne über unserem Haupte schweben.
Lesen Sie Zeitung? Dann wissen Sie ja, dass seit September nach der 100-W-Birne nun auch die 60-W-Birne verboten ist. Das hat Folgen für unsere Innovationsfähigkeit. Richtig gute Ideen (100 W) sind nun nicht mehr möglich, gute Ideen (60 W) auch nicht, bleiben noch die kleineren guten Ideen (40 W) und die noch kleineren, wo uns ein Licht in Form der 25-W-Birne aufgeht.
Da sitzen wir nun im Halbdunkel, frierend, in Not – aber: Not macht erfinderisch. Not und auch ein wenig Druck von außen. Ich behaupte: Erst der Zwang durch das Gesetz hat uns zu kreativem Nachdenken veranlasst, was anstelle der Glühbirnen treten könnte, womit wir unsere Betriebe und Büros künftig erhellen könnten. Herausgekommen ist ein Feuerwerk neuer Produkte: Energiesparlampen, Halogen-leuchten und vor allem die LED-Technologien.
Die Wirtschaftswissenschaft lehrt, dass Substitution (der qualitative Ersatz eines Gutes) stattfindet, wenn der Preis steigt. Nachdenklich wären wir also auch geworden, wenn Strom so teuer würde, dass sich Heizen mit Glühbirnen nicht mehr lohnte. Und ich wette mit Ihnen, dass es sich mit Autos genauso verhält. Erst wenn der Betrieb von Benzin- und Dieselmotoren wesentlich teurer ist als Elektroantriebe, werden sich diese durchsetzen.
Lesen Sie Beschaffung aktuell! Zum Beispiel unseren Beitrag über szenariobasierte Warengruppenstrategien (Seite 20), über den Einkauf von Produkten „made in Germany" oder unseren Themenschwerpunkt zum Energieeinkauf. Dort (Seite 30 ff.) wollen wir Ihnen ein paar Ideen und Produkte weitergeben, die Ihnen helfen sollen, im Betrieb Energie zu sparen. Das ist doch einleuchtend, oder?
