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Nachhaltigkeit

Selbstverpflichtung zur sauberen Lieferkette

Der Sportartikelhersteller Nike will gefährliche Chemikalien bis zum Jahr 2020 aus seiner gesamten Supply Chain verbannen. Das Unternehmen will dafür mit Zulieferern und Chemiespezialisten zusammenarbeiten, welche die gleichen Ziele haben.

Nike plant in den kommenden acht Wochen die detaillierte Vorgehensweise und den zeitlichen Ablauf der Maßnahme vorzustellen. Dabei soll eine stufenweise Einstellung der Verwendung von den am gefährlichsten einzustufenden Chemikalien vorangetrieben werden. Der Sportartikelriese will zudem andere Unternehmen aus der Textilindustrie ermutigen, ähnliche Ziele zu verfolgen.

Mit der Maßnahme reagiert das Unternehmen offenbar auf die von Greenpeace initiierte Aktion „Detox – Schmutzige Wäsche" Hierfür wurden die Abflusseinleitungen von zwei chinesischen Textilunternehmen in die Flussdeltas von Jangtse und Pearl-River untersucht. Im Abwasser fand die NGO viele gefährliche Chemikalien. Der Nike-Wettbewerber Puma hatte bereits Reaktionen auf den Bericht der Umweltschützer gezeigt. Greenpeace zufolge arbeiten die untersuchten Unternehmen unter anderem für Nike, Adidas und Puma. (Foto: www.flash-screen.com, www.nikebasketball.com) cm

26.08.2011


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