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Traineeprogramme werden als Karrieresprungbrett immer beliebter. 94 Prozent der deutschen Hochschulabsolventen können sich vorstellen, so ins Berufsleben zu starten. Unternehmen bieten diese aber weniger an.
Berufseinstieg

Beliebte Traineeships

Vor einem Jahr waren noch 84 Prozent der Befragten zu einem Traineeship bereit, wie eine Studie von Haniel in Kooperation mit der Managementberatung Kienbaum ergab. Befragt wurden für die Traineestudie 2011/2012 406 Unternehmen und 355 Absolventen aus Deutschland. Diesen Trend verschlafen aber offenbar viele Unternehmen. Während 2010 noch 86 Prozent der befragten Firmen Traineeprogramme angeboten haben, sind es 2011 nur noch 78 Prozent. Bei den Inhalten eines Traineeships stimmen Unternehmen und Absolventen weitgehend überein. Aus Sicht der Absolventen macht ein gutes Traineeprogramm vor allem eine persönliche Betreuung (45 %), gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen (40 %) und die inhaltliche Vielfalt des Programms (39 %) aus. Je nach Unternehmensbereich sind Traineeprogramme mal eine gängige Einstiegsmöglichkeit, mal eher eine Seltenheit: Gut die Hälfte der Unternehmen setzt Trainees in der Abteilung Finance und Controlling ein, 37 Prozent im Marketing, fast ebenso viele im Personalbereich, jedoch nur jede fünfte Firma bietet ein Traineeprogramm in ihrem Logistikbereich an.

Die Programme dauern meist 18 Monate – so handhaben es 40 Prozent der befragten Unternehmen – oder 24 Monate wie in gut einem Fünftel der Firmen. Aktuell erhalten die Berufseinsteiger im ersten Jahr ihres Traineeships ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von 43 100 Euro, im zweiten Jahr sind es im Schnitt 44 000 Euro. 2010 waren es noch 42 600 beziehungsweise 43 000 Euro. Allerdings haben 2010 noch sämtliche befragte Unternehmen ihren Trainees Zusatzleistungen gewährt, während dies 2011 nur noch knapp zwei Drittel machen. cm

www.haniel.de

www.kienbaum.de

22.02.2012


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