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(Foto: Deutsche Bahn AG)
(Foto: Deutsche Bahn AG)
Güterverkehr

Schenker Rail schön rot

DB Schenker Rail, die auf den Schienengüterverkehr spezialisierte Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG, steckt offenbar tief in den roten Zahlen. 2011 droht, trotz guter Konjunktur und guter Auftragslage ein Millionenverlust.

Es seien die hohen Kosten für Energie und Trassenmiete, sagt der Vorstand. Es seien eigene Versäumnisse des Konzerns, sagen externe Fachleute.

Dass etwas ist, hat auch der Konzern gemerkt, nämlich ein Negativergebnis von 14 Mio. Euro im deutschen Schienengüterverkehr vor Zinsen und Steuern, wie das Manager Magazin in der Dezember-Ausgabe berichtete. Und das obwohl der Umsatz um 6,4 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro steigen wird. Die ausländischen Tochtergesellschaften liefern dagegen Gewinne ab, heißt es aus Konzernkreisen.

Und weil wohl etwas ist, hat die Bahn einen „Aktionsplan" aufgelegt. Er sieht unter anderem einen fexibleren Personaleinsatz vor, Verhandlungen mit Kunden über Preiserhöhungen (wir berichteten), das Stilllegen unrentabler Strecken sowie ein besseres Management des rollenden Materials. Experten sehen gerade hier, also bei Instandhaltung, Fuhrparkmanagement und Güterwagenbewirtschaftung das größte Potenzial. dz

28.12.2011


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