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Trailer teurer

Viel Stahl, viel Geld

Schmitz Cargobull muss neu kalkulieren: Steigende Kosten für Material machen die Rechnung teurer
Schmitz Cargobull muss neu kalkulieren: Steigende Kosten für Material machen die Rechnung teurer
Trailer, zu deutsch „Sattelauflieger", bestehen aus viel Stahl, Aluminium und Kunststoffen. Schmitz Cargobull kündigt jetzt höhere Preise an.

Drastische Steigerungen bei allen Rohstoffpreisen wirken sich auch auf neue Trailer (Sattelauflieger) für Lkw aus. Einer der größten Hersteller, die Schmitz Cargobull AG, Horstmar, hat jetzt angekündigt, die Preise für alle Fahrzeugsegmente „anzupassen" .

„Anpassen" heißt, dass die Preise für die Produktsegmente Koffer- und Pritschenfahrzeuge, Kipper und Containerchassis natürlich auch sinken könnten. Das ist aber eher nicht zu erwarten. Denn die für den Trailerbau benötigten, energieintensiven Vorprodukte wie Stahl, Aluminium oder Kunststoff erleben zurzeit durch die intensiv steigenden Öl- und Rohstoffpreise neue Rekordmarken. Hinzu kommt eine weltweit gestiegene hohe Nachfrage bei den Vor- und Halbfertigprodukten, die die Marktsituation zusätzlich massiv beeinflussen.

Mit den bereits vor und in der Krise getroffenen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in der Produktion und Materialnutzung sowie durch jetzt auslaufende konzernweite mittel- und langfristige Einkaufskontrakte, konnte Schmitz Cargobull zugunsten der Spediteure die bisherigen Steigerungen auffangen. Dieses hat sich gerade nach der Krise für die Fuhrparkbetreiber als notwendiger Beitrag bewährt, um die anstehenden Investitionen aufgrund der wieder steigenden Transportnachfrage zu stemmen.

Die jetzige Situation in allen Kostenbereichen bedingt jedoch eine Neukalkulation die, je nach Fahrzeugtyp, bis zu zweistellige prozentuale Preisanpassungen erfordert.

Da selbst mittelfristige Einkaufskontrakte zukünftig volatilen Marktpreisen unterliegen und die Angebots-/ Nachfrageentwicklungen von Holz, Öl, Stahl, Aluminium, Zink, etc. in den Rohstoffbörsen nicht mehr sicher kalkulierbar sind, können weitere Preisanpassungen im Laufe des Jahres nicht ausgeschlossen werden.

Die Schmitz Cargobull AG ist mit einem Umsatz von rund 1,1 Mrd. Euro (Geschäftsjahr 2010/2011) Europas führender Anhänger- und Aufliegerhersteller. Insgesamt gehören acht Produktionsstätten zum Schmitz-Cargobull-Konzern: In Deutschland: Altenberge und Vreden (Nordrhein-Westfalen), Berlin, Gotha (Thüringen);,Toddin (Mecklenburg-Vorpommern), Panevezys (Litauen) und Zaragoza (Spanien). Mit 4000 Beschäftigten wird das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr 2010/2011 rund 35 000 Fahrzeuge produzieren. Das Unternehmen liefert Sattelkoffer für Lebensmittel im Trockenfracht- und Kühltransport-Sektor. Sattelpritschen und Sattelcurtainsider für „General Cargo" und gewerbliche Fertigwaren (Getränke, Papier, Stahl), Sattelkipper für Schüttgüter sowie Sattel-Containerchassis für intermodale Verkehre. Dienstleistungen runden das Unternehmensprofil ab: Cargobull Finance – Leasing und Mietkauf, Cargobull Parts & Services – Service- und Ersatzteilwesen, Cargobull Service Partner – Reparatur und Wartung, Cargobull Telematics – Trailer-Telematik sowie Cargobull Trailer Store – Gebrauchtfahrzeughandel. dz

www.cargobull.com

01.04.2011


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